OPPEL Combo: Weiterer Schritt zum Innenausbau erledigt

Gestern kam ich endlich mal wieder dazu, etwas für den zukünftigen „Modulausbau“ am Combo (mir ist immer noch kein passender Kosename eingefallen. Ideas anyone?) fertigzustellen.

Zuerst habe ich die drei Airlineschienen zum befestigen und verzurren der Module und Ladung gebohrt und die Löcher gesenkt. Dabei waren der einstellbare Tiefenstopp und Maschinenschraubstock des Bohrständers sehr nützlich.

Anschließend habe ich mir mit einem Musterbrett/Reststück (rechts im Bild) ermittelt, ob mein Gedanke zur Befestigung der Modulplatte (15 mm Multipex Birke, 127 x 120 cm) im Fahrzeug, mittels zweier Ratschengurte überhaupt umzusetzen ist. Fazit: Ja, es ist lösbar. Im Gegensatz zur Befestigung mit Schrauben, anstelle der serienmäßigen Zurrösen, gilt diese Lösung dann nämlich als Ladung und nicht als Einbau. Im Schadensfall versicherungsrechtlich nicht unerheblich!

Die Anordnung der Airlineschienen konnte ich nun auch ermitteln und anzeichnen. Ebenso kann ich nun die passende Auszugsschiene, als Schwerlastauszug (bis 160 kg, mit Verriegelung) bestellen. Darauf wird dann das Brett (15 mm Multipex Birke, 120 x 40 cm), links im Bild verschraubt. Zukünftig kann man so z.B. Getränkekisten bequem ein- und ausladen, sowie in der Freizeit das Küchenmodul und die Kühlbox befestigen.

Ratzfatz waren gute 3 Stunden ins Land gegangen und es wurde kühl und dunkel, so dass ich die Garage gegen die Küche eintauschte. Dort war Sabine schon am werkeln, der am Morgen vorbereitete Hefeteig genug gegangen, der Backofen vorgeheizt und es stand dem Pizzen backen nix im Weg… 😉

E-Bike: Einstellen der Unterstützungsstufen am ORBEA Gain F20 (X35 ebikemotion)

Im meinem E-Bike ORBEA Gain F20 werkelt ja der Hinterradnabenmotor von Mahle/ebikemotion, genannt X35. Dieser kann über den Controller „iWoc Trio“ am Lenker mit 3 Unterstützungsstufen gefahren werden. Diese Stufen sind bei den Rädern von ORBEA frei einstellbar. So kann jeder für seine Ansprüche und die örtliche Topographie einstellen, wie viel Leistung er dem Motor abfordern und wie er sich damit unterstützen möchte.

Quelle: https://www.ebikemotion.com/app/download_doc.php?file=VXNlciBNYW51YWwgLSBBUFAgKEVOLlYxLjApLnBkZg%3D%3D (Seite 60)
Quelle: https://www.ebikemotion.com/app/download_doc.php?file=VXNlciBNYW51YWwgLSBBUFAgKEVOLlYxLjApLnBkZg%3D%3D (Seite 60)

Ich persönlich fahre hier im Siegerland in der Regel mit 33/66/100 % Unterstützung. Dies kommt meinem Fahrstil mit höherer Kadenz sehr entgegen. Als Beispiel sei hier mal dieses Tracking  einer Fahrt von Freudenberg nach Niederfischbach und zurück gezeigt. Auf dem Hinweg an diesem Tag leichter Gegenwind und etwas Gefälle. Dafür auf dem Rückweg kein Wind mehr, aber ein stetiges ansteigen der Strecke.

Da es aber immer mal wieder zu Irritationen der Fahrer und Besitzer bezüglich der Einstellung der Unterstützung an ihrem E-Bike kommt, habe ich hier mal eine Fotostrecke dazu erstellt. Die Stufen sind werkseitig mit 25/50/100% vorbelegt, können aber ganz nach belieben eingerichtet werden. Voraussetzung hier ist die die aktuelle Software von ebikemotion (bei mir 1.3.09.3839) auf dem Handy!

1. Fahrrad und Handyapp verbinden

2. Auf den Button „Unterstützungsstufen“ tippen

3. Es öffnet sich die Anzeige mit den drei Balkendiagrammen

4. Auf das Symbol mit dem Stift oben rechts drücken


5. Den Balken der einzustellenden Stufe antippen, dieser wird dann heller

6. Am unteren Bildschirmrand sieht man nun einen Schieberegler, mit diesem wird die Intensität eingestellt (hier 33%)

7. Oben rechts ist ein Diskettensymbol zu sehen, drauf klicken um die Stufen abzuspeichern. Fertig!

Hat man sein Handy auf der Tour dabei, kann man dies auch individuell unterwegs machen und so auch ganz nach Tagesform und Gelände konfigurieren.