Oppel Combo: Der Rohbau im Inneren steht

Der Winter dauert ja in diesem Jahr etwas länger, so kam ich erst in den letzten Tagen wieder dazu, etwas am Innenausbau des Microcampers weiter zu basteln.

Ergebnis: Der Rohbau steht. Nur noch Bodenlegerarbeiten und Kleinkram müssen ausgeführt werden. Die nächsten größeren Aufgaben werden die Anpassung des Fahrradträgers dazu sein, der das E-Bike ja stehend im Innenraum transportierbar machen soll und das „zimmern“ eines Bettmoduls. Wobei ich das Bettmodul aufgrund der Pandemie und damit verbundenen Reisebeschränkungen mal ganz hinten anstelle…

Die Basis bildet eine 15 mm starke Platte aus Multiplex-Birke. Diese nimmt die beiden Schwerlastschienen (130 kg, mit Verriegelung), sowie die Airlineschienen zum verzurren verschiedenster Ladungen auf. Ich habe mich bewußt gegen eine feste Verbindung, mittels Schrauben an den Verzurrpunkten im Kofferraum, entschieden. Die Platte wird von zwei Ratschengurten gehalten und gilt somit als Ladung und nicht als Einbau!

Auf dem Auszugsbrett können nun das Küchenmodul, die Kühlbox, sowie Euro-Kisten gestellt und verzurrt werden. Dazu werde ich in das Auszugsbrett noch eine Reihe von Schlitzen einfräsen, um Spanngurte hindurch zu führen. Leider werden die Fräsköpfe erst gegen Ende der kommenden Woche geliefert.

Die Innenraumbreite ist perfekt geeignet, um bis zu drei Euroboxen mit 40 cm Breite aufzunehmen und durch den Einbau der Airlineschienen lassen diese sich auch gut und sicher verzurren.

Nun heißt es nur doch das ganze mit einem Teppichboden etwas „heimeliger“ zu gestalten, die Küchenkiste noch fertig zu stellen (also Frontblende sowie Deckel noch drauf) und dann steht ersten Tagesausflügen mit der Möglichkeit, sich einen warmen Imbiss zuzubereiten, nichts mehr im Wege. 😉

OPPEL Combo: Weiterer Schritt zum Innenausbau erledigt

Gestern kam ich endlich mal wieder dazu, etwas für den zukünftigen „Modulausbau“ am Combo (mir ist immer noch kein passender Kosename eingefallen. Ideas anyone?) fertigzustellen.

Zuerst habe ich die drei Airlineschienen zum befestigen und verzurren der Module und Ladung gebohrt und die Löcher gesenkt. Dabei waren der einstellbare Tiefenstopp und Maschinenschraubstock des Bohrständers sehr nützlich.

Anschließend habe ich mir mit einem Musterbrett/Reststück (rechts im Bild) ermittelt, ob mein Gedanke zur Befestigung der Modulplatte (15 mm Multipex Birke, 127 x 120 cm) im Fahrzeug, mittels zweier Ratschengurte überhaupt umzusetzen ist. Fazit: Ja, es ist lösbar. Im Gegensatz zur Befestigung mit Schrauben, anstelle der serienmäßigen Zurrösen, gilt diese Lösung dann nämlich als Ladung und nicht als Einbau. Im Schadensfall versicherungsrechtlich nicht unerheblich!

Die Anordnung der Airlineschienen konnte ich nun auch ermitteln und anzeichnen. Ebenso kann ich nun die passende Auszugsschiene, als Schwerlastauszug (bis 160 kg, mit Verriegelung) bestellen. Darauf wird dann das Brett (15 mm Multipex Birke, 120 x 40 cm), links im Bild verschraubt. Zukünftig kann man so z.B. Getränkekisten bequem ein- und ausladen, sowie in der Freizeit das Küchenmodul und die Kühlbox befestigen.

Ratzfatz waren gute 3 Stunden ins Land gegangen und es wurde kühl und dunkel, so dass ich die Garage gegen die Küche eintauschte. Dort war Sabine schon am werkeln, der am Morgen vorbereitete Hefeteig genug gegangen, der Backofen vorgeheizt und es stand dem Pizzen backen nix im Weg… 😉

E-Bike: Einstellen der Unterstützungsstufen am ORBEA Gain F20 (X35 ebikemotion)

Im meinem E-Bike ORBEA Gain F20 werkelt ja der Hinterradnabenmotor von Mahle/ebikemotion, genannt X35. Dieser kann über den Controller „iWoc Trio“ am Lenker mit 3 Unterstützungsstufen gefahren werden. Diese Stufen sind bei den Rädern von ORBEA frei einstellbar. So kann jeder für seine Ansprüche und die örtliche Topographie einstellen, wie viel Leistung er dem Motor abfordern und wie er sich damit unterstützen möchte.

Quelle: https://www.ebikemotion.com/app/download_doc.php?file=VXNlciBNYW51YWwgLSBBUFAgKEVOLlYxLjApLnBkZg%3D%3D (Seite 60)
Quelle: https://www.ebikemotion.com/app/download_doc.php?file=VXNlciBNYW51YWwgLSBBUFAgKEVOLlYxLjApLnBkZg%3D%3D (Seite 60)

Ich persönlich fahre hier im Siegerland in der Regel mit 33/66/100 % Unterstützung. Dies kommt meinem Fahrstil mit höherer Kadenz sehr entgegen. Als Beispiel sei hier mal dieses Tracking  einer Fahrt von Freudenberg nach Niederfischbach und zurück gezeigt. Auf dem Hinweg an diesem Tag leichter Gegenwind und etwas Gefälle. Dafür auf dem Rückweg kein Wind mehr, aber ein stetiges ansteigen der Strecke.

Da es aber immer mal wieder zu Irritationen der Fahrer und Besitzer bezüglich der Einstellung der Unterstützung an ihrem E-Bike kommt, habe ich hier mal eine Fotostrecke dazu erstellt. Die Stufen sind werkseitig mit 25/50/100% vorbelegt, können aber ganz nach belieben eingerichtet werden. Voraussetzung hier ist die die aktuelle Software von ebikemotion (bei mir 1.3.09.3839) auf dem Handy!

1. Fahrrad und Handyapp verbinden

2. Auf den Button „Unterstützungsstufen“ tippen

3. Es öffnet sich die Anzeige mit den drei Balkendiagrammen

4. Auf das Symbol mit dem Stift oben rechts drücken


5. Den Balken der einzustellenden Stufe antippen, dieser wird dann heller

6. Am unteren Bildschirmrand sieht man nun einen Schieberegler, mit diesem wird die Intensität eingestellt (hier 33%)

7. Oben rechts ist ein Diskettensymbol zu sehen, drauf klicken um die Stufen abzuspeichern. Fertig!

Hat man sein Handy auf der Tour dabei, kann man dies auch individuell unterwegs machen und so auch ganz nach Tagesform und Gelände konfigurieren.