Vorankündigung – Eventuell fehlende Bilder im Blog

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Werte Leserschaft,

bereits Ende letzten des Jahres kündigte mein Bilderhoster an, keine neuen Fotos mehr hochladen zu können. Schade drum, aber leider nicht der erste Hoster bei dem ich war, der diesen Weg geht. Fing ja 2000 mit meiner damaligen Webseite zum Thema Motorrad, dem darauf im Jahr 2005 folgenden Blog zum Oldtimer schon an, dass die damaligen Hoster nach und nach über die Wupper gingen.

Gestern dann die finale Nachricht, dass der Betrieb zum 30.06.2024 komplett eingestellt wird. 🙁

Nun stellte sich für mich die Frage: Lass ich den Blog hier weiterlaufen oder stampfe ich den auch ein? Die Antwort nach einer unruhigen Nacht lautet: Es geht weiter hier! Die Bilder werden nach und nach umgezogen und neu verlinkt! Allerdings kann das eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, die ich eigentlich aktuell gar nicht habe. Daher bitte ich um euer Verständnis!

Altbausanierung – Energetische Sanierung KG Teil 1

Im Zuge der energetischen Sanierung unseres Häuschens aus dem Jahr 1976 ist es erforderlich, die Heizkörper in der von uns aktuell bewohnten Souterrainwohnung auszutauschen. Die Solarthermie und der Puffer sollen ja mit einer maximalen Vorlauftemperatur von 55° C, anstelle der bisherigen 70° C  betrieben werden. Also heißt es zum einen die ungedämmten Heizkörpernischen zu verschließen und größere Heizkörper einzubauen.

Da ich lieber mit Holz arbeite, habe ich mich entschlossen ein Ständerwerk aus Holzbalken mit einer Dämmschicht aus Holzfasern und als Abschluss OSB-Platten zu bauen. Warum? Aus bauphysikalischer Sicht hätte ich zum ausmauern mit Steinen, den vorhandenen Estrich bis auf die Rohdecke abzutragen und darauf aufzubauen. Da ich aber nicht weiß, wo und vor allem welche Leitungen über den Boden gelegt wurden, habe ich mich dagegen entschieden.

Nach der Demontage der alten Heizkörper und dem verlegen der Anschlussleitungen für Heizkörper mit integrierter Ventilgarnitur durch einen Heizungsbauer, wurde zuerst das Ständerwerk eingebaut. Dazu habe ich Konstuktionsvollholz 140×80 mm gewählt, um auch gleichzeitig den neuen Konsolen zur Heizkörperbefestigung Halt zu bieten. Die Balken wurden dann seitlich im Mauerwerk und oben im Sturz der Fensterbank mit Bolzenankern verankert.

Im Bildhintergrund die größte der drei Heizkörpernischen mit knapp 1,8 m Länge und 1 m Höhe

Anschluss der neuen Heizkörper vorbereitet

Die Hohlräume zum Baukörper wurden anschliessend mit einem Schaum (WLG 036) verschlossen.

Anschließend wurden die Gefache mit einer 140 mm starken Holzfaserdämmung ausgefüllt und eine Folie als Dampfbremse aufgebracht.

Hier im Bild die Holzfaserdämmung, noch ohne Dampfbremse

Die Nischen wurden dann mit OSB-Platten verschlossen. Diese sind so eingepasst, dass sie flächenbündig abschliesen.

Danach wurden die OSB-Platten zweimal mit einem Sperrgrund und abschliessend zweimal mit Kalk-Rollputz (0,5 mm Körnung) gestrichen. Optisch sind diese von einer verputzten Wand nicht mehr zu unterscheiden.

Hier nach Auftrag des Sperr- und Haftgrunds
Detailaufnahme der Oberfläche des Kalk-Rollputz

Jetzt heißt es abwarten, dass der Heizungsbauer mit den neuen Heizkörpern anrückt. Langweilig wird es uns bis dahin aber nicht. Im EG laufen parallel weitere Sanierungsmaßnahmen. Dazu aber die Tage mehr…

Gedanken – Das natürliche Altern der Blogs

Beim lesen eines Blogs wurde ich diese Woche auf etwas aufmerksam gemacht, was mir selbst erst daraufhin so richtig bewusst wurde: Die Bloggerszene ist gealtert! Viele Blogs existieren gar nicht mehr, andere haben ihre Prioritäten verschoben und jüngere Leute verbreiten ihren Content nun mal lieber auf TikTok oder ähnlichen Social-Media-Kanälen. Die Welt ist generell schnelllebiger geworden.

Ich selbst werde in knapp 2 Monaten ebenfalls die „6“ vor meinem Alter tragen und in die letzte volle Dekade eintreten. Doch darum soll es (jetzt und hier) mal nicht gehen…

Unter dem Link https://blogs50plus.de/ gelangt die geneigte Leserschaft auf eine Sammelstelle, die bereits seit 2016 (war doch erst gestern?) existiert und Zitat:

…als spezialisierte Sammlung im Web, und ist längst zu einer bekannten Anlaufstation geworden. Für alle, die sich informieren wollen, die neugierig sind, sich untereinander oder auch ganz bewusst mit nicht gleichaltrigen Menschen vernetzen wollen. Für Journalisten auf der Suche nach Themen oder Ansprechpartnern. Und für alle anderen Interessierten.

blogs50plus als kunterbuntes Spektrum repräsentiert die Arbeit von Bloggerinnen und Bloggern, die das Älterwerden nicht verschweigen und die mit ihrem Tun in der Öffentlichkeit aber sichtbar machen, dass “Zipperlein” keineswegs eine Hauptrolle spielen, sondern viele kunterbunte Interessen und eine reiche Lebenserfahrung! Wer seine Themen wie darstellt, bleibt dabei allen selbst überlassen – hier wird nicht “zensiert”.

blogs50plus ist ein Non-Profit-Leidenschaftsprojekt und sorgt für

    • eine bessere Vernetzung untereinander,
    • leichtere Auffindbarkeit im Netz,
    • größere Sichtbarkeit für alle,
    • Freude beim Entdecken neuer Blogs,
    • Freude darüber, selbst von anderen leichter gefunden zu werden.

Zitatende

Meine Empfehlung: Lesen Sie sich dort mal ein. Finden Sie das ein oder andere interessante Blog für sich und machen Sie gerne mit!

Balkonkraftwerk – Zahlen, Daten und Fakten Mai 2024 (und das 1. komplette Jahr)

Das erste Jahr ist geschafft! Vor genau 362 Tagen ging das kleine Balkonkraftwerk in Betrieb. Damit ist es an der Zeit ein Jahresfazit zu ziehen. Dazu später mehr. Erst mal den abgeschlossenen Monat resümieren.

Warum auch immer ist die Anlage (der Wechselrichter?) am 17.05. komplett ausgefallen

Der Mai zeigte sich dieses Jahr nicht unbedingt von seiner besten Seite. Dies lag zum einen am eher durchwachsenen Wetter (es regnete in der Summe fast 4 mal soviel wie 2023), aber zum anderen wohl auch an der Verschmutzung der Module durch den Saharastaub Ende April. Dazu kam dann auch noch am 17. Mai der komplette Ausfall des Wechselrichters.

In der Jahresbilanz liegt die Amortisation der Anlage bei gut 20 %, was in meinen Augen ein recht guter Wert ist. Auch unter der Berücksichtigung dessen, dass der Standort der Paneele keine andere, als die leichte Süd-Ost-Ausrichtung zulässt. Zudem ist der Strompreis der Anbieter (zum Glück) wieder leicht rückläufig und verschiebt die Amortisation ebenfalls etwas nach hinten. Alles in allem komme ich meiner Prognose von vier bis fünf Jahren bis zur kompletten Amortisation und damit dem Eintritt in die Gewinnphase recht nahe.

Abschliessen möchte ich damit, dass ich das Balkonkraftwerk zukünftig nicht mehr jeden Monat hier protokollieren werde, sondern dies nur noch im 3-Monatsrhythmus stattfinden wird.

Garten – Ein neues Volk wohnt jetzt hier

Heute war es endlich soweit! Ein Bienenvolk zog in unserem Garten ein. Einer meiner Kollegen ist nämlich Hobbyimker und hat einen seiner Bienenstöcke bei uns aufgestellt. Noch sind die Damen etwas nervös, aber das legt sich noch…

Auf jeden Fall freuen wir uns, wieder ein klein wenig zum Artenschutz beizutragen und demnächst auch eigenen Honig zu bekommen!

Solarthermie – Anlage kurz vor der Explosion

Es bewahrheitete sich mal wieder der alte Spruch: „Wenn man nicht alles selber macht!“

Schon an den wenigen kalten, aber sonnigen Tagen nach Inbetriebnahme der Solarthermieanlage im Winter, wunderte ich mich über Druckschwankungen und eine doch recht hohe Temperatur an den Röhrenkollektoren, maß dem aber keine besondere Dringlichkeit zu und wollte das Frühjahr abwarten. Dann wollte ich den Heizungsbaubetrieb nochmal kontaktieren. Aber es kam anders.

An einem kalten, aber sehr sonnigen Tag im März kam ich nach der Arbeit zu Hause an und wunderte mich im Flur über einen seltsam süßlichen Geruch. Der Blick aufs Display der Anlage verriet mir nur eine relativ hohe Temperatur und einen Druck, der zwar hoch, aber noch unter dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils lag. Ein paar Tage später, es war ein Samstag und ich war zu Hause, eine ähnliche Wetterlage und ich hörte plötzlich Schläge aus dem Heizraum. Ich riß die Tür auf und stand mitten im Dampf, einem türkischen Dampfbad nicht unähnlich. Schwül, heiß und leicht klebrig war die Luft. Was war passiert? Die Anlage hatte übergekocht, Temperatur und Druck stiegen in wahnwitzige Höhen und zu allem übel platzte der vom Installateur angebrachte Schlauch am Sicherheitsventil ab. So schoß die ganze heiße Brühe in den Raum, anstatt in den zum auffangen bereitgestellten Behälter.

Hier ist die Temperatur schon wieder etwas runter…
Ein Temperaturunterschied zwischen Vor- und Rücklauf der Soleflüssigkeit von rund 50 Kelvin…
Druck schon runter auf 5 bar! Aber immer noch zu viel. Dazu der Schlauch, welcher vom HZB noch nicht mal mit einer Schelle gesichert war

Das war der Tag an dem mir der Kragen platzte und ich mich in verschiedenen Foren über Funktion, Fehlerquellen und -ursachen schlau machte. An einem Sonntag habe ich dann mit einem engagierten Heizungsbauer aus Süddeutschland eine virtuelle Begehung der Anlage durchgeführt und von ihm wertvolle Tipps zur Behebung der Fehlerursachen bekommen! Unter anderem riet er mir zur Anschaffung einer Füllstation mit Pumpe, damit ich die Anlage, auch in Zukunft, eigenständig spülen und ordentlich entlüften kann. Das entlüften sollte unter Druckstößen (also immer wieder schließen und öffnen am KFE-Hahn) geschehen, damit die Luftblasen in der Anlage mitgerissen werden. Diese setzen sich nämlich gerne in den Erhebungen der Wellrohre fest. Die Wellrohre gehen von der Decke im Heizraum aus, unterm Dachentlang, bis zu den Kollektoren.

Die Pumpstation (Füll- und Spülstation), teilweise mit Soleflüssigkeit im Behälter. Kosten nicht ganz 300,00 €

Also besorgte ich mir die Füllstation im großen Online-Warenhaus, sowie 30 Liter frische Wärmeträgerflüssigkeit (Tyfocor) und machte mich an einem dunklen Tag an die Arbeit. Nachdem ich gut 3 bis 4 Stunden die Anlage immer wieder gespült und entlüftet hatte, zeigten sich am nächsten (sonnigen) Tag auch erste brauchbare Ergebnisse. Seitdem (06.04.24) läuft die Anlage nun ohne jede Störung oder Fehlermeldung!