Ich lebe noch…

Ja, ich lebe noch. Die letzten Wochen und Monate waren etwas turbulent, daher war es hier im Blog recht ruhig.

Die Touren mit dem Fahrrad wurden von Mal zu Mal ausgedehnter und länger, aber immer nur hier in der Region. Das „alte“ Autowägelchen hatte ja seit einer aufwändigen (und kacke teuren) Motorrevision im Frühjahr, irgendwie mein Vertrauen verspielt und diente nur noch als Nahverkehrsvehikel.

Seit Ende August hat mich der Rententräger noch dazu in eine Maßnahme zur „Teilhabe am Berufsleben“ gesteckt und verbunden mit meiner beruflichen Neuorientierung absolviere ich seitdem ein Praktikum als Fachausbilder bei einem Träger für junge Menschen im Berufsleben.

Der August selbst, stand ganz im Zeichen einer größeren Renovierung hier im Haus. Unter anderem wurde eine neue Küche eingebaut und davor waren recht viele Sanierungsmaßnahmen an Böden, Wänden und Decken vonnöten.

Das Resultat kann sich, glaube ich, sehen lassen. War ja auch nicht gerade ein Schnäppchen…

Aber ich verspreche, dass es demnächst auch wieder mehr zu lesen gibt. Nicht ganz unschuldig daran wird dieser Neuzugang sein. Ein Opel Combo Life XL, seit gut einer Woche für die nächsten 4 Jahre in meinem Besitz.

Als ersten Test durfte er schon das Fahrrädchen gestern zur Inspektion transportieren. Endlich einfach, statt umständlich vorher ein Trägersystem zu montieren oder das halbe Rädchen zu zerlegen. Einfach den hinteren, mittleren Sitz umklappen, Heckklappe auf, Rädchen aufrecht rein und Klappe zu. Fertig!

Im Laufe des Winters wird der Innenraum mit selbstgefertigten Modulen für das sogenannte Microcamping tauglich gemacht. Als erstes habe ich eine Küchenkiste gezimmert. Hier mal das Zwischenstadium:

Zu diesen Zwecken wurde u.a. auch das heimische Equipment an Werkstattgeräten aufgestockt. Eine Tauchkreissäge nebst Führungsschienen ergänzt nun die kleine Tischlerwerkstatt.

Bleiben Sie gesund, kommen gut durch diese turbulenten Zeiten und schauen Sie gerne wieder hier herein…

Erste Tour nach 15 Jahren

Im Jahr 2004 hatte ich ja mein Motorrad verkauft. Irgendwie war die Luft raus, das fahren machte keinen Spaß mehr. Lag nicht am Motorrad selbst, die würde ich mir wieder kaufen.

Es hatte sich halt vieles verändert, der Nachwuchs und die gegründete Kleinfamilie beanspruchten Zeit und Ressourcen. Aber man soll ja nie, nie sagen und so habe ich mir 2016 wieder ein Moped gegönnt.

Am langen Fronleichnamswochenende (für Norddeutsche vom 20. bis 23.06.) 2019 stand das Sommertreffen eines Harleyforums an und ich hatte die Zeit, daran teilzunehmen.

Der Wettergott hatte ein Einsehen und nach vielen Regentagen war Besserung vorhergesagt. Es standen immerhin gute 450 Kilometer bis in den Bayerischen Wald, nahe der tschechischen Grenze an. So startete ich am Donnerstag früh morgens bei noch bedecktem Himmel, aber je weiter ich südlich kam, desto mehr riss die Wolkendecke auf.

 

Über die A45 auf die A66, dann über Bundes- und Landstrassen von Gelnhausen in Richtung Rhön, über Bad Neustadt a.d. Saale und Bamberg nach Bayreuth führte mich der Weg nach Waldsassen. Natürlich mit einigen Tank- und Trinkpausen für Roß und Reiter.

 

Nach guten 6 Stunden Fahrt und 460 Kilometern kam ich dann endlich am Hotel an, wurde schon von einigen bereits angereisten Teilnehmern neugierig erwartet und gönnte mir erst mal ein gutes gepflegtes Weißbier!

Die nächsten beiden Tage wurden voll und ganz mit Touren von rund 200 Kilometern ausgefüllt. Das schöne war, dass es eine sehr gute Truppe von ca. 20 Motorädern war, bei der sich keiner überschätzte oder ausbrach. Das Tempo an alle angepasst war, so dass keiner heizen musste. Auf breiteren und ausgebauten Strassen wurde schön versetzt gefahren. Ging ein Teil wegen Ampel oder Verkehr „verloren“, wurde angehalten.  Ich habe mir meiner „neuen“ Actionkamera, einer Garmin VIRB XE mit Fernauslöser, zwar jede Menge Bilder geschossen, aber durch die Montage am Sturzbügel gleichen die sich doch sehr. Ich muss mir da mal noch ein oder zwei weitere Montagepunkte aussuchen.

So vergingen die Tage wie im Flug und am Sonntag machte sich nach dem Frühstück jeder wieder auf die Heimreise. Da ich mir den Rückreiseverkehr nicht antun wollte, habe ich mir eine Zwischenübernachtung nahe Rothenburg o.d. Tauber eingeplant und gebucht.

Diese habe ich dann am späten Sonntagnachmittag nach guten 300 Kilometern Landstrasse erreicht.

Das Gasthaus mit Hotel, ein Partnerhaus eines Motorrad-Tourenmagazins, glänzte mit einem schönen Zimmer, nebst frisch renoviertem Bad und vor allem der Küche! Frischer Spargelsalat mit einer kleinen Bratwurst als Vorspeise und zum Hauptgang ein leckeres Schnitzel mit Bratkartoffeln. Dann noch auf ein paar Bierchen mit zwei Kradlern aus der Schweiz gesessen.

Am nächsten Morgen dann gut ausgeruht noch vor dem Frühstück einen kleinen Spaziergang um den hinter dem Haus gelegenen Weiher gemacht.

Danach das Moped gesattelt und nochmal gute 300 Kilometer über Landstrassen am Main entlang, durch den Spessart zum Vogelsberg und die Wetterau nach Hause  gegondelt. Alles in allem waren es fast 1600 Kilometer, diese aber entspannt gereist und nicht wie früher, gerast!

Ach so, meine Buchung für das Forumstreffen 2020 ist schon raus… 😉

Französisches Altmetall

Heute war ich mit dem Citroënchen™ auf einen Kurzbesuch in der Werkstatt, da es in den letzten Wochen hier und da sein Revier markierte. Im Hinblick auf den im August anstehenden Besuch der Graukittel, aka TÜV, wollte ich da nix anbrennen lassen. Zum Glück wurde nichts schlimmeres diagnostiziert, lediglich zwei porös gewordene Gummikappen. Fällt unter die Kategorie „Standschaden“, durfte es bei der Vorbesitzerin doch grade mal 35.000 Kilometer in 5 Jahren absolvieren.

Die Wartezeit wurde derweil mit einem gekühlten Getränk und dem Ausblick auf ein charmantes Stück Automobilgeschichte überbrückt.

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Alter Blogger, neues Blog

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Gemorje,

so sagt man hier im Siegerland. Meiner Wahlheimat seit knapp 20 Jahren.

Ich heiße Ralf, bin BJ 1964 und seit 1999 auch im www mit eigener Seite vertreten. Zuerst mit einer, damals üblichen statischen Webseite zum Thema Motorrad. Dann ab ca. 2005 mit so einem damals noch neumodischen Blog über alles mögliche zu den Themen Oldtimer, Motorrad, BBQ und sonstigem Gedönse. Leider wurde dieses Blog 2018 immer mehr zur Zielscheibe und zu persönlich. Also entschloss ich mich nach einem knappen halben Jahr ohne Präsenz, unter neuem Logo wieder anzufangen.

Es wird i.d.R. hier um Rezepte und BBQ im allgemeinen, Touren mit meiner und allem rund um meine Harley, sowie News und Begebenheiten aus der Region „Area 57“ gehen.

Es ist ein rein privates Blog und erfolgt keinerlei Gewinnerzielungsabsichten! Marken werden evtl. genannt, aber nicht verlinkt und ich werde auch von niemanden bezahlt oder sonstwie gesponsert! All mein Zeugs habe ich mir selbst gekauft und ich werde auch keine zugesandten Produkte vorstellen!

So, ich danke für die Aufmerksamkeit bis hierher und werde dem ganzen dann nach und nach Leben einhauchen.

Stay tuned…

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