Oppel Combo: Der Rohbau im Inneren steht

Der Winter dauert ja in diesem Jahr etwas länger, so kam ich erst in den letzten Tagen wieder dazu, etwas am Innenausbau des Microcampers weiter zu basteln.

Ergebnis: Der Rohbau steht. Nur noch Bodenlegerarbeiten und Kleinkram müssen ausgeführt werden. Die nächsten größeren Aufgaben werden die Anpassung des Fahrradträgers dazu sein, der das E-Bike ja stehend im Innenraum transportierbar machen soll und das „zimmern“ eines Bettmoduls. Wobei ich das Bettmodul aufgrund der Pandemie und damit verbundenen Reisebeschränkungen mal ganz hinten anstelle…

Die Basis bildet eine 15 mm starke Platte aus Multiplex-Birke. Diese nimmt die beiden Schwerlastschienen (130 kg, mit Verriegelung), sowie die Airlineschienen zum verzurren verschiedenster Ladungen auf. Ich habe mich bewußt gegen eine feste Verbindung, mittels Schrauben an den Verzurrpunkten im Kofferraum, entschieden. Die Platte wird von zwei Ratschengurten gehalten und gilt somit als Ladung und nicht als Einbau!

Auf dem Auszugsbrett können nun das Küchenmodul, die Kühlbox, sowie Euro-Kisten gestellt und verzurrt werden. Dazu werde ich in das Auszugsbrett noch eine Reihe von Schlitzen einfräsen, um Spanngurte hindurch zu führen. Leider werden die Fräsköpfe erst gegen Ende der kommenden Woche geliefert.

Die Innenraumbreite ist perfekt geeignet, um bis zu drei Euroboxen mit 40 cm Breite aufzunehmen und durch den Einbau der Airlineschienen lassen diese sich auch gut und sicher verzurren.

Nun heißt es nur doch das ganze mit einem Teppichboden etwas „heimeliger“ zu gestalten, die Küchenkiste noch fertig zu stellen (also Frontblende sowie Deckel noch drauf) und dann steht ersten Tagesausflügen mit der Möglichkeit, sich einen warmen Imbiss zuzubereiten, nichts mehr im Wege. 😉

Oppel Combo: Endlich war ein Funktionstest für die Standheizung möglich

Hier war es heute morgen ja auch etwas „frischer“. 😉

Also um 6:30 Uhr nach der Hunderunde die Standheizung mittels der Fernbedienung angeworfen und um 7:00 Uhr war der Bomber aufgetaut, wohlig warm innen drin und bereit zum Abflug.

Ja, der Tiguan (2013-2015) und der Insignia (2016-2018) waren etwas komfortabler, da Internetzugang und funktionierende App vorhanden…

OPPEL Combo: Weiterer Schritt zum Innenausbau erledigt

Gestern kam ich endlich mal wieder dazu, etwas für den zukünftigen „Modulausbau“ am Combo (mir ist immer noch kein passender Kosename eingefallen. Ideas anyone?) fertigzustellen.

Zuerst habe ich die drei Airlineschienen zum befestigen und verzurren der Module und Ladung gebohrt und die Löcher gesenkt. Dabei waren der einstellbare Tiefenstopp und Maschinenschraubstock des Bohrständers sehr nützlich.

Anschließend habe ich mir mit einem Musterbrett/Reststück (rechts im Bild) ermittelt, ob mein Gedanke zur Befestigung der Modulplatte (15 mm Multipex Birke, 127 x 120 cm) im Fahrzeug, mittels zweier Ratschengurte überhaupt umzusetzen ist. Fazit: Ja, es ist lösbar. Im Gegensatz zur Befestigung mit Schrauben, anstelle der serienmäßigen Zurrösen, gilt diese Lösung dann nämlich als Ladung und nicht als Einbau. Im Schadensfall versicherungsrechtlich nicht unerheblich!

Die Anordnung der Airlineschienen konnte ich nun auch ermitteln und anzeichnen. Ebenso kann ich nun die passende Auszugsschiene, als Schwerlastauszug (bis 160 kg, mit Verriegelung) bestellen. Darauf wird dann das Brett (15 mm Multipex Birke, 120 x 40 cm), links im Bild verschraubt. Zukünftig kann man so z.B. Getränkekisten bequem ein- und ausladen, sowie in der Freizeit das Küchenmodul und die Kühlbox befestigen.

Ratzfatz waren gute 3 Stunden ins Land gegangen und es wurde kühl und dunkel, so dass ich die Garage gegen die Küche eintauschte. Dort war Sabine schon am werkeln, der am Morgen vorbereitete Hefeteig genug gegangen, der Backofen vorgeheizt und es stand dem Pizzen backen nix im Weg… 😉

Ich lebe noch…

Ja, ich lebe noch. Die letzten Wochen und Monate waren etwas turbulent, daher war es hier im Blog recht ruhig.

Die Touren mit dem Fahrrad wurden von Mal zu Mal ausgedehnter und länger, aber immer nur hier in der Region. Das „alte“ Autowägelchen hatte ja seit einer aufwändigen (und kacke teuren) Motorrevision im Frühjahr, irgendwie mein Vertrauen verspielt und diente nur noch als Nahverkehrsvehikel.

Seit Ende August hat mich der Rententräger noch dazu in eine Maßnahme zur „Teilhabe am Berufsleben“ gesteckt und verbunden mit meiner beruflichen Neuorientierung absolviere ich seitdem ein Praktikum als Fachausbilder bei einem Träger für junge Menschen im Berufsleben.

Der August selbst, stand ganz im Zeichen einer größeren Renovierung hier im Haus. Unter anderem wurde eine neue Küche eingebaut und davor waren recht viele Sanierungsmaßnahmen an Böden, Wänden und Decken vonnöten.

Das Resultat kann sich, glaube ich, sehen lassen. War ja auch nicht gerade ein Schnäppchen…

Aber ich verspreche, dass es demnächst auch wieder mehr zu lesen gibt. Nicht ganz unschuldig daran wird dieser Neuzugang sein. Ein Opel Combo Life XL, seit gut einer Woche für die nächsten 4 Jahre in meinem Besitz.

Als ersten Test durfte er schon das Fahrrädchen gestern zur Inspektion transportieren. Endlich einfach, statt umständlich vorher ein Trägersystem zu montieren oder das halbe Rädchen zu zerlegen. Einfach den hinteren, mittleren Sitz umklappen, Heckklappe auf, Rädchen aufrecht rein und Klappe zu. Fertig!

Im Laufe des Winters wird der Innenraum mit selbstgefertigten Modulen für das sogenannte Microcamping tauglich gemacht. Als erstes habe ich eine Küchenkiste gezimmert. Hier mal das Zwischenstadium:

Zu diesen Zwecken wurde u.a. auch das heimische Equipment an Werkstattgeräten aufgestockt. Eine Tauchkreissäge nebst Führungsschienen ergänzt nun die kleine Tischlerwerkstatt.

Bleiben Sie gesund, kommen gut durch diese turbulenten Zeiten und schauen Sie gerne wieder hier herein…